Alles auf Neuanfang: „Meine“ Buchhandlung der Zukunft

Anfang des Monats hatte ich ja schon erwähnt, daß ich mich beruflich ein klein wenig verändern werde und seit heute kann ich endlich von dem Projekt schwärmen, an dem ich nun teilnehmen darf.
Denn heute wird die Hugendubel Filiale am Münchner Stachus neu eröffnet und das mit einem Konzept, das man so noch nicht gesehen hat.

Doch zuerst wollte ich erzählen, wie ich eigentlich im Buchhandel gelandet bin, bevor ich verrate, wohin die Reise nun gehen wird…

Ich bin ja in einer Zeit aufgewachsen, als es das Internet noch nicht gab. Das heißt gegeben hat es das wohl schon, aber niemand hatte es.
Wenn meine Eltern also etwas kaufen wollten, was das überschaubare Ladenangebot unserer Kleinstadt nicht hergab, dann setzten sie es auf eine Liste und fuhren etwa einmal im Monat nach München, um dort ihre Besorgungen zu erledigen.

Mich konnten diese Ausflüge als Kind nie so recht begeistern. Deshalb wurde es zur Gewohnheit, mich in der Hugendubelfiliale am Marienplatz in eine Leseinsel zu setzen, mir ein Buch in die Hand zu drücken und mich nach ein paar Stunden wieder abzuholen.
Ich mochte den Trubel, der in dieser großen Filiale herrschte und irgendwann holten mich meine Eltern gar nicht mehr ab und ich begann meine Ausbildung zur Buchhändlerin in eben dieser Filiale, die mir eine zweite Heimat geworden war.

Mein halbes Leben, von 17 bis 34 blieb ich bei Hugendubel am Marienplatz und ich wäre auch bis zur Rente dort geblieben, wäre nicht der Mietvertrag ausgelaufen und hätte nicht ein großes Telekomunikationsunternehmen eine fantastilliaren Euro in die Hand genommen, um den zweihundertsten Handyladen in der Innenstadt zu eröffnen.
(Mittlerweile gibt es aber wieder eine kleine Filiale über dem Handyladen, schaut mal rein, sie ist wirklich sehr gemütlich!)

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Ein ganzes halbes Leben: mein letzter Tag in der alten Filiale am Marienplatz, bevor sie umgebaut wurde

Ich wurde in die Filiale in den Fünf Höfen versetzt, die – das kann man nicht anders sagen – die wohl schönste Decke hat, die eine Buchhandlung in München zu bieten hat und nachdem ich mich von dem Trubel einer sechsgeschossigen Buchhandlung an die Vielfalt einer kleinen Filiale gewöhnt hatte, wäre ich auch hier nicht mehr weg gegangen…

Doch dann begann man im Sommer von einem Projekt zu flüstern, das endlich die Innovationen bringen sollte, nach der die Branche nun schon seit Jahren schreit.
Arbeitstitel: „Buchshop der Zukunft“.
Und sofort sprachen mich meine Chefs an: „Das wäre doch was für Sie!“

Also bewarb ich mich und je mehr ich von diesem Projekt hörte, desto begeisterter wurde ich.
Richtig begriffen, wie anders diese Buchhandlung werden würde habe ich allerdings erst, als Nina Hugendubel auf einer Veranstaltung Bilder der alten Filiale neben die Konzeptblätter der neuen legte. Der einzige Gedanke, den ich in diesem Moment hatte war: „Okay, das ist radikal anders.“

Als Nina Hugendubels Vater Heinrich 1979 meine geliebte Filiale am Marienplatz eröffnete, war es damals auch ein radikal neues Konzept gewesen.
Bis dahin kannte man in Deutschland keine Buchkaufhäuser. Mehrere Stockwerke, verbunden durch Rolltreppen und mit Leseinseln, in denen man den ganzen Tag lang sitzen konnte, um jedes Buch aus den Regalen zu ziehen und darin zu lesen?
Sowas hatte man vorher noch nie gesehen und viele Kritiker schüttelten nur den Kopf.
Nach ein paar Tagen war die Filiale praktisch leer… Die Kunden hatten einfach alle Bücher gekauft.

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Radikal anders: die erste Großbuchhandlung Deutschlands (und mein zweites Kinderzimmer)

Doch der Handel hat sich in den letzten Jahren massiv verändert.
Millionen von Lesern sind weggebrochen, die Läden in den Innenstädten werden immer seltener besucht (mag es etwa daran liegen, daß jedes zweite Geschäft mittlerweile ein Handyladen ist?), niemand fährt mehr eine dreiviertel Stunde mit der S-Bahn, wie es meine Eltern getan haben, wenn alles, was man braucht, nur einen Mausklick entfernt ist.

Seit Jahren heißt es, die Branche soll umdenken.
Und hier ist, was dabei herausgekommen ist…

Zunächst einmal haben wir uns weitestgehend von klassischen Regalen und Büchertischen verabschiedet. Stattdessen arbeiten wir jetzt mit frei kombinierbaren Elementen, die wir je nach Lust, Laune und Bedarf mühelos umbauen und im Belagerungsfall eine Festung daraus errichten können.
Das hat den ungeheuren Vorteil, daß man Thementische oder neue Trends sofort aufgreifen und in den Laden integrieren kann ohne alles umräumen zu müssen.

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Frei kombinierbare Elemente: Ich bau mir die Welt wie sie mir gefällt

Das nächste, das verschwunden ist, ist die Regalbeschriftung.
Anstelle dessen arbeiten wir im neuen Laden mit Visualisierungen, die den Kunden sofort in den Bereich ziehen sollen, der ihn interessiert.
Ihr mögt Fantasy? – Dann haltet einfach Ausschau nach unserem Drachen!
Ihr sucht einen Reiseführer? – Dank riesiger Weltkarte und Wegweisern werdet ihr sicher nicht daran vorbei laufen!
Und so findet man leicht seinen Weg durch die verschiedenen Themenwelten…
Anne Frank lächelt auf Biografienleser herab, die Kinderbücher findet man in einer bunten Spielewelt und ein riesiges Manga-Graffito weißt den Weg zu… ach, da kommt Ihr selber drauf!

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Auch ohne Regalbeschriftungen machen wir kein Geheimnis daraus, wo was zu finden ist.

Als nächstes haben wir die klassische Einteilung nach Warengruppen über Bord geworfen. Dieses System existiert seit Jahrzehnten, ohne daß es groß modernisiert wurde und so kann heutzutage kein Kunde verstehen, warum man Colleen Hoover bei den Jugendbüchern und Mona Kasten bei den Romanen für Erwachsene findet.
Also wurden die alten Strukturen aufgebrochen, was uns Buchhändler zwar anfangs vielleicht etwas mehr Zeit kostet, das Buch zu finden; für den Kunden ist die neue Einteilung aber wesentlich logischer.
Und bei dieser Gelegenheit haben wir uns auch entschieden, die Medien nicht mehr zu trennen. So stehen die passenden Hörbücher, DVDs und englischsprachigen Titel direkt neben dem entsprechenden Buch.
Besonders in unserer großen Comic-Abteilung fiel mir auf, wie sinnvoll diese neue Einteilung doch ist.

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Marvel oder DC? Buch oder DVD? – Alles auf einen Griff!

Einen digitalen Service, den wir zunächst nur in der Filiale am Stachus anbieten werden und von dem ich mir wirklich viel verspreche, nennt sich efree.
Hierbei hat man die Möglichkeit alle verfügbaren ebooks als Vollversion in der Filiale auf dem Tablet oder dem eigenen Smartphone zu lesen. (Dafür braucht man nur einen QR-Code-Scanner.)
Da es müßig ist, Bücher aus obskuren Themenbereichen vorrätig zu haben, die sich nur alle heiligen Zeiten verkaufen, kann der Kunde diese speziellen Titel im Laden nicht nur anlesen, wie es im Internet bei der „Klick ins Buch“-Funktion möglich ist, sondern jedes Kapitel genau unter die Lupe nehmen, bevor er sich entscheidet, ob wir das Buch bestellen sollen.
Beim Verlassen der Filiale verschwindet der Titel dann wieder vom Handy.

So… ganz schön viel Neues, oder?
Naja… wir hätten dann noch eine Bühne mit Beamer und Leinwand, auf der regelmäßig neue Bücher präsentiert werden, einen Co-Working-Space, bei dem man seinen Laptop einstecken und fröhlich drauf los arbeiten kann (Münchner Studenten mit Euren handtuchgroßen Zimmern: eure Lerngruppen sind uns willkommen!), wer eine Auszeit von dem Trubel in der Innenstadt braucht, kann sich in unseren Raum der Stille zurückziehen, Kochbuchpräsentationen finden in Zukunft in unserer Showküche statt, die lieben Kleinen dürfen in unserer Spielewelt basteln und die riesigen Tafeln bemalen, wer coole und witzige Fotomotive sucht, kann sich bei unserer Instagram-Bühne austoben und natürlich gibt es ein Café.

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Unsere Showküche… Hoffentlich stellt hier bald jemand ein Plätzchen-Backbuch vor!

Ihr merkt schon: die neue Filiale am Stachus soll ein Ort sein, an dem man nicht nur ein Buch aus dem Regal zieht und wieder verschwindet; sie soll Euer zweites Wohnzimmer werden. Ein Ort, an dem sich Menschen, die Bücher lieben, treffen und gemeinsam immer wieder Neues erleben können.

So… und bald schlüpfe ich in meine schicke neue Arbeitskleidung, um die Kollegen in der Spätschicht zu unterstützen. Denn ab heute bin ich:

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Was haltet Ihr von dem neuen Konzept?
Ich bin schon sehr gespannt auf Eure Meinungen und freue mich, wenn Ihr vorbei schaut!

Liebe Grüße,
Andrea

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Kleiner Disclaimer Nr.1: Ich werde dafür bezahlt, Bücher zu verkaufen und für gute Stimmung im Laden zu sorgen. Von diesem Blog weiß in der Geschäftsleitung niemand.
(Sollte also Frau Hugendubel googeln, wer was über ihre neue Filiale geschrieben hat und zufällig hier landen: Huhu! Überraschung!)
Was ich damit sagen will: niemand hat mich darum gebeten oder dafür bezahlt diesen Beitrag zu schreiben.
Ich wollte Euch einfach von „meiner“ neuen Filiale erzählen, weil ich wahnsinnig aufgeregt bin und ich mich unheimlich freue, an diesem Projekt teilzunehmen.

Kleiner Disclaimer Nr.2: Die Fotos der alten Filiale am Marienplatz habe ich frech von meiner Kollegin Ursel Roth geklaut, natürlich nachdem ich sie vorher lieb gefragt habe.
Danke nochmal, Ursel!

 

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Autor: Lesen... in vollen Zügen

Seit 19 Jahren arbeite ich als Buchhändlerin in München und seit knapp einem Jahr gibt es nun "Lesen... in vollen Zügen". Hier möchte ich euch vorstellen, welche Bücher mich gerade bewegen. Meine Beträge verfasse ich im Plauderton, eben so, wie ich auch mit meinen Kunden im Laden ins Gespäch komme. Der Schwerpunkt liegt dabei auf aktueller deutsch- und englischsprachiger Literatur. Aber ich bin auch ein großer Fan von schönen Illustrationen und stelle deshalb regelmäßig Graphic Novels und spannende illustrierte Sachbücher vor. Zu meinen Lieblingsautoren gehören Haruki Murakami, Banana Yoshimoto und Amélie Nothomb. Außerdem mache ich mir immer wieder Gedanken zum Thema Leseverhalten in der Rubrik Mein Leben als Leser und plaudere aus dem Nähkästchen in Bekenntnisse einer Buchhändlerin. Wem jetzt aber die Züge bei "Lesen... in vollen Zügen" zu kurz kommen, der kann gerne bei In vollen Zügen nach… vorbei schauen. Hier berichte ich von meinen Zugreisen, den Büchern, die mich dabei begleiten, den Städten die ich besuche und natürlich auch von schönen Buchhandlungen, die es dort zu entdecken gibt.

68 Kommentare zu „Alles auf Neuanfang: „Meine“ Buchhandlung der Zukunft“

    1. Haha… Das schlimme ist… Mir geht es genauso. Meine Kollegin hat sich bei den Bestellungen in meinen Lieblingsbereichen Klassiker und illustrierte Bücher so ausgetobt, daß ich alles stapelweise aus dem Laden tragen könnte.
      Dabei hab ich doch nur ein kleines Halbtagsbuchhändlergehalt! 😂
      Naja… Hilft ja nix. Die Bücher sind zu schön, um sie alleine im Laden stehen zu lassen. 😉

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  1. Wahu! Als gelernt Buchhändlerin weiss ich ganz genau, wovon Du redest. Viele der Konzepte kenne ich auch schon. Viel sind einfach wieder verschwunden, weil sie intensiver zu betreuen sind und man hat ja gerade in den großen Buchhaltungen oftmals auf qualifizierte Mitarbeiter verzichtet. Dumm nur, dass im Internet so viele Rezensionen zu Titeln stehen, wie wahr die immer sind sei Mal dahin gestellt, so viel es immer leichter, per Klick zu bestellen. Daher finde ich es so toll, dass man endlich umdenkt und flexibel wird. Mein Gott, war das damals schwer, mal TB s frontal im Regal mittendrin zu präsentieren. Aber überall muss man immer wieder umdenken und ich finde *Deinen* Laden toll. Ganz ehrlich, ich habe gedacht, Du arbeitest schon in so einem ähnlichen Laden. 🙂
    Perfekt also!
    Ganz ganz viel Erfolg und viel Spass!
    Liebe Grüße
    Nina

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    1. Die letzten zweieinhalb Jahren habe ich in einer sehr gediegenen Filiale gearbeitet. Dunkle Möbel, Deckenfresken… 😉
      Sehr schön, aber das neue Konzept hat mich sehr angesprochen.
      Natürlich gibt es da Elemente, die schon mal umgesetzt wurden, aber in dieser geballten Masse habe ich das noch nie gesehen.
      Ich bin wirklich gespannt, wie das alles von den Kunden, aber auch von den Verlagen aufgenommen wird.
      Schließlich stellen wir den Verlagen in dieser Filiale alles zur Verfügung, um spannende Events zu planen.
      Wenn die mitmachen können wir den Kunden eigentlich jeden Tag etwas Neues bieten.
      Nochmal vielen Dank und liebe Grüße zurück,
      Andrea

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      1. Oh, dass Du nun insofern einer hellen und freundlichen Filiale arbeiten kannst, ist toll! Ja, so geballt und vor allem mit den digitalen Medien! Und wie immer wird es Verlage geben, die mitmachen und welche die vielleicht noch überlegen;-)
        Ich denke, ohne das wir die neue Generation mit dem digitalen Leben einbeziehen, geht irgendwann kaum noch was!
        Alles Gute beim Ausprobieren
        Nina

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      2. Vielen, vielen Dank!
        Ich bin jetzt von der Arbeit zuhause und es kam unheimlich viel Feedback.
        Besonders schön war ein Gespräch mit einem Vertreter, der wahnsinnig tolle illustrierte Bücher im Programm hat, die sich aber im Kinderbuch kaum verkaufen.
        Als ich ihm den Tisch mit den illustrierten Ausgaben gezeigt habe, der bei den schönen Literaturausgaben steht und ihm gesagt habe, daß wir das ganz einfach hier hinlegen können hat er gejuchzt! Er war total begeistert, von der Idee. Das war ein wirklich schöner Moment.
        Nochmal vielen Dank,
        Andrea

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  2. Ich habs schon fest eingeplant, mir das am Samstag mal anzuschaun.
    Auf den Bildern, die ich auf Instagram gesehen habe, hat das nach etwas sehr viel Weiß ausgesehen, mal schaun, wie das in Echt wirkt. Und ich hoffe natürlich, dass nicht wie am Marienplatz die Hälfte der Filiale aus Reiseführern, Souveniers und dem Cafe besteht, sondern mehr Platz für Bücher ist 😉 Ich lass mich überraschen!
    Das mit dem elektronischen Reinlesen find ich interessant. Klingt super praktisch.
    Ich dachte mir tatsächlich gestern erst, dass es sowas eigentlich für Hörbücher geben müsste, sprich eine Möglichkeit, im Laden mal reinzuhören, ob einem z.B. der Sprecher gefällt. Reinlesen geht ja auch. Wäre technisch sicher umsetzbar. Was denkst du darüber?

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    1. In der Filiale am Marienplatz hatten wir tatsächlich früher immer eine „Hörbar“. Ich weiß gar nicht, ob es die noch gibt. In den Fünf Höfen haben wir sie noch, aber weil da umgebaut wurde, ist die leider nicht mehr in der Nähe der Hörbücher.
      Da kann man die CD einfach einscannen oder danach suchen und reinhören.
      Der Laden ist tatsächlich sehr hell und weiß. Dadurch wirken die Visualisierungen einfach wesentlich besser.
      Die Hausfrau in mir ruft aber natürlich: „Ach, all die schmutzigen Schuhe!“ 😂
      Natürlich haben wir auch Nonbooks in der Filiale und aktuell einfach viel Weihnachtliches, aber insgesamt ist es nicht mehr so viel Grusch. 😉
      Ausserdem finde ich es besser integriert.
      Ich bin gespannt, was du dazu sagst.
      Leider bin ich am Samstag nicht da.

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      1. Ich habs vorhin geschafft, mal ne Stunde reinzuschaun.
        Das erste, das mir aufgefallen ist, als ich reingegangen bin, waren tatsächlich die kahlen Decken. Die haben sich irgendwie nicht richtig angefühlt, zu sehr nach Baustelle.
        Was mir gefallen hat, das war, wie die Bücher präsentiert werden. Das ist gut. Geschätzt sind zwar weniger verschiedene vorhanden als bei „klassischen“ Regalen, dafür sind sie ich nenn es mal zugänglicher. Buchrücken an Buchrücken führt oft dazu, dass man nicht mehr genau hinsieht, so wie es jetzt ist hat jedes Buch etwas Platz um zu wirken. Auch die Kombi aus Buch, Hörbuch und englischer Version find ich gut.
        Im Erdgeschoss haben mir irgendwie Sitzgelegenheiten gefehlt, vielleicht lag das an dem ganzen Aktionszeug? Aber hätte ich in der Fantasyecke ein bisschen in ein Buch reinlesen wollen, ich wär ständig im Weg gestanden. Vielleicht kann man im Sommer dafür den kleinen Innenhof nutzen? Ich kenn eure Pläne nicht 😉
        Was fand ich noch gut? Die Literaturecke im zweiten Stock und den Pssst-Raum. Isoliert zwar ohne Tür nur teilweise, aber ist auf jeden Fall ne coole Idee, auch wenn viele nur kurz verwirrt hineingeschaut haben. Auch positiv aufgefallen ist mir, dass es kein Spiegel-Bestseller-Regal gibt (Ich mag diese Liste nicht). Und Gratiskaffee ist natürlich immer gut 😀 (Ich bitte um eine Statistik wie viele Kilo pro Woche da fällig werden, das könnte auf Dauer ins Budget gehn)
        Das elektronische Leseding war etwas versteckt, es wär mich nicht aufgefallen, hätte ich es nicht gesucht. Vielleicht wärs sinnvoll, eines davon in der Nähe der Tische zu platzieren?

        Das sollte jetzt aber erst mal als Feedback reichen 😉

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      2. Hey, danke fürs Feedback!
        Ja, die Deckenverkleidungen abzumachen wäre jetzt auch nicht meine erste Wahl gewesen, aber die hing ursprünglich recht tief, da wäre es schwierig gewesen, Sachen von der Decke zu hängen, ohne daß sie im Weg umgehen.
        Das mit den Sitzmöglichkeiten im Erdgeschoss stimmt schon, da gibt es nicht so viel, aber man kann die Bücher ja immer mit in die Leseinsel nach oben nehmen.
        Und ja, im Sommer machen wir dann den Innenhof auf und möchten den miteinbinden. Ich versuch mal, die Chefin zu überzeugen, daß wir dringend Lay Bags und andere gemütliche Sachen brauchen! 😂
        Die efree Stationen sind (zumindest weiß ich es auf meinem Stockwerk) beim Co Working Space und in den Leseinseln.
        Ich denke, daß macht schon Sinn, die ein bißchen von den Büchern fern zu halten, daß der Kunde dann nicht im Weg steht, wenn er am Tablet lesen will.
        Das wird vermutlich ohnehin hauptsächlich genutzt werden, wenn der Kunde nicht genau weiß, welchen Titel aus Bereich XY er denn braucht und mal länger reinlesen muss.
        Wenn das Thema aufkommt würde ich eh mit den Leuten zur Station gehen, daß System erklären und ihnen Zeit lassen, die verschiedenen Titel in Ruhe anzulesen. Da ist der Platz bei den Sitzgelegenheiten schon sinnvoll.
        Freut mich aber sehr, daß dir die meisten Ansätze gefallen.
        Vielleicht sieht man sich ja mal. 😉

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  3. Das sieht alles ganz super aus! Freue mich für Dich 🙂
    Wir haben in Frankfurt am Main auch einen mehrgeschossigen Hugendubel (Nähe Hauptwache) und als ich das erste Mal mit meiner Nichte drin war, gingen mir echt die Augen über … wie ein Leseparadies für Erwachsene & Kinder 😉
    Viel Erfolg im ’neuen‘ Job wünsch ich Dir ❤

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      1. Das weiss ich jetzt nicht, da ich nur so einmal alle 6/7 Wochen in der City bin. Die Filiale ist im Steinweg, Nähe der Hauptwache und ziemlich groß. Vielleicht war zur Eröffnung dort eine Giraffe … ich hab keine gesehen 😉

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  4. Liebe Andrea!

    Ich spüre beim Lesen Deine Begeisterung für den neuen Laden/ das neue Ladenkonzept.
    Ihr setzt das Motto „Einkaufen mit allen Sinnen!“ wunderbar um – das alles kann das Internet nicht bieten.

    Besonders angesprochen hat mich das Abschaffen der Warengruppen: „Ein gutes Buch ist ein gutes Buch ist ein…!“ – egal ob für 12-, 25- oder 49-jährige Menschen!

    Ich wünsche Dir weiterhin viel Freude in/ an Deinem Beruf!!!

    Liebe Grüße
    Andreas

    P.S.: Leider ist München sooo weit weg!

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    1. Lieber Andreas,

      ganz vielen lieben Dank!
      Ich empfinde es als wirklich großes Glück, einen Beruf zu haben, der mich so erfüllt.
      Heute stand ich aber erstmal wie der Ochs vorm Berg und musste mich erstmal an die neue Ordnung gewöhnen.
      Naja… Das geht dann doch meistens schneller als man. denkt.
      Schau auf jeden Fall mal vorbei, wenn dich dein Weg doch nach München führt.

      Liebe Grüße zurück,
      Andrea

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  5. Wah, das find ich so großartig, herzlichen Glückwunsch! Ich hab letztens im Internet irgendwo etwas über diese neuartige Filiale gelesen und mir gedacht „du musst unbedingt mal nach München fahren und dir das angucken“. Jetzt wo ich weiß, dass du da arbeitest, setz ich das auf meine Löffelliste für 2019! Das muss ich mir anschauen!

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  6. Ach du arbeitest bei Hugendubel! 😍😍😍😍😍 Als ich noch mit meinem Bruder in unserem Elternhaus lebte, wir aber schon erwachsen waren, arbeiteten, mal gemeinsam ein Wochenende frei hatten, ich noch ein Auto besaß und wir mal raus mussten, fragte immer eine(r) den anderen „Hugendubel?“ und geantwortet wurde mit „Hugendubelll!“. Dann haben wir uns am Freitagabend nach Dienstschluss ins Auto gesetzt und sind die vier Stunden nach München gefahren, damit wir auch den ganzen Samstag am Marienplatz verbringen konnten 😁. Es war ein SCHOCK für uns als wir dann mal wieder „hugendubeln“ wollten und die Filiale war weg! Wir wähnten den Untergang des Abendlandes nahe und sind danach nie wieder nach München gefahren.

    Als ich meinem jetzigen Mann das erste Mal München zeigte, zeigte ich auch auf das Gebäude vis a vis vom Rathaus und sagte „once upon a time the most awesome bookshop i knew was exactly here. We spent days in it!“

    Ich denke, ich muss mal wieder nach München 🤔

    Wie groß ist eure Ecke mit englisch sprachiger Literatur geworden? 😁

    Efree finde ich übrigens eine extrem-geniale Idee. Mein Herz juchzt!

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    1. Oh, das ist vermutlich der schönste Kommentar des Tages!!! 😍😍😍
      Vielleicht sind wird uns ja sogar mal über den Weg gelaufen? Möglich wärs!
      Die neue Filiale am Marienplatz ist aber auch wirklich sehr gemütlich geworden.
      Leider nur noch zwei Etagen über den Telekomladen, erreichbar über den alten Seiteneingang der damals rechts neben den Kassen war.
      Die englischesprachige Abteilung am Stachus ist etwas geschrumpft, obwohl wir viele Titel da haben. Die sind halt ein bißchen mehr verteilt, weil sie ja oft bei den deutschen mit dabei liegen…
      Das ist dann vermutlich ein bißchen blöd für Salar, hm? 🤔
      Die Idee dahinter war, daß wir ja viele deutschsprachige Kunden habe, die eben auch gerne auf Englisch lesen. Dann kam es oft vor, daß man ein Buch empfohlen hat und dann kam plötzlich die Frage, ob wir es auch auf Englisch da hätten und da musste man die Leute damals am alten Marienplatz vom ersten in den fünften Stock schicken, was auch eher kontraproduktiv war.
      Mein Tipp, da ihr ja nicht gerade den nächsten Weg habt: wenn ihr wisst, daß ihr nach München kommt, dann bestellt euch doch zwei Tage vorher alles was euch interessiert auf Hugendubel.de in eine Wunschfiliale. Die Option ist super. Dann wartet alles brav auf euch, wenn ihr kommt und ihr könnt in der Filiale in Ruhe reinblättern.
      Liebe Grüße!

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      1. Ooooh! Das ist eine wirklich tolle Idee! 😍 Es macht aber wirklich Sinn die deutschen und englischen Titel nebeneinander zu präsentieren. Ich glaube da ist dann die Hemmschwelle geringer zum Original zu greifen wenn man darin schnell blättern kann um zu sehen ob man es verstehen würde als wenn man in eine andere Abteilung gehen muss (für Salar natürlich in die andere Richtung 😉). Dein Bericht macht wirklich Lust sich dieses Konzept anzusehen. Ich wünsche dir dass es voll aufgeht und nur noch glückliche Kunden mit vollen Taschen den Laden verlassen 😁

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      2. Haha… Ich bin gespannt. Natürlich gab es gestern auch einige Kunden, vor allem in der Generation 80+, die völlig entsetzt waren, daß die Bücher, die sie seit Ewigkeiten immer an dieser bestimmten Stelle gefunden haben plötzlich nicht mehr dort waren.
        In der jüngeren Generation und auch von den Verlagen gab es überwiegend positives Feedback und die Kritikpunkte kann man sich ja anschauen und etwas ändern. Dafür wurde die Filiale ja so flexibel gestaltet.
        PS: Ein großer Wickelraum mit Möglichkeiten, sich ein bißchen zurück zu ziehen ist natürlich vorhanden. 👶😉

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  7. Liebe Andrea,
    da möchte ich doch gleich den „gefällt mir-Button“ zigmal drücken, weil ich das so toll finde!!! Wie schade, daß München so weit von mir weg ist, sonst hättest du wohl eine neue Stammbesucherin!
    Mich hätte man als Kind auch gut in einer Bücherei parken können, lach, da haben wir was gemeinsam.
    Ich bin vom Konzept des neuen Ladens wirklich begeistert, das spricht mich alles richtig gut an, „Raum der Stille“ gefällt mir sehr, und ebenso das Café! Und in der Küche mit Plätzchen-Backbuch, das wäre doch herrlich jetzt in der Vorweihnachtszeit, und natürlich nicht nur dann!
    Solch ein Konzept dürfte sich auch mal in anderen Städten verwirklichen, statt dessen ist meine einzige gute erreichbare Bücherei gerade aus einem kleinern Einkaufscenter ausgezogen, und meine geliebte Filiale der Stadtbibliothek ist hier leider vor Jahren schon geschlossen worden, da war ich so lange Stammleserin, und so traurig!
    Ich wünsche dir und dem neuen Konzept alles Gute und ganz, ganz viel Erfolg, und viel Freude beim arbeiten dort, aber die wirst du sicher haben!
    Liebe Grüße
    Monika.

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    1. Oh, das freut mich wirklich sehr!
      Du wirst es nicht glauben, aber als ich heute Nachmittag in die Filiale kam stand tatsächlich eine Frau in der Küche und hat Plätzchen gebacken!!! 😂
      Da waren mir die Eventplaner wohl einen Schritt voraus! 😉
      Es ist wirklich schlimm, daß sich der Buchhandel und auch die Bibliotheken immer schwerer tun. So viele Leute haben einfach aufgehört zu lesen… 😥
      Ich hoffe, daß man ein paar Kunden durch neue Ideen zurück gewinnen kann.
      Liebe Grüße zurück,
      Andrea

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  8. Liebe Andrea,

    herzlichen Dank für diesen tollen Bericht.
    Ich finde das neue Konzept großartig und wäre total neugierig,
    wenn München nicht so verdammt weit weg wäre.
    Wenn ich dort wohnen würde, dann würde ich Dich ganz bestimmt sehr oft
    bei der Arbeit besuchen kommen.
    Hugendubel ist bei uns leider gar nicht so sehr vertreten.
    Ich habe als Kind meine Freizeit übrigens ganz oft nach der Schule in der Bücherei verbacht 🙂

    Liebe Grüße
    Konzi von Lagoonadelmar

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  9. Hallo Andrea,

    immer wieder schön zu lesen, welche Begeisterung man für unseren Beruf -trotz schwieriger Grundsituation – haben kann. Danke für den Bericht vom Stachus. Zwei Fragen: Sind denn alle Regale weiß, oder gibt es noch andere Möbeldesigns? Und stimmt es, dass Ihr Kunden Kaffee anbietet und „einschenkt“?
    Viel Freude am neuen Arbeitsplatz weiterhin und herzliche Grüße!

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    1. Huhu…
      Also, die Regale sind alle weiß, bzw ein sehr, sehr helles grau. Da der Boden auch so hell ist, wirkt das auf den ersten Blick vielleicht etwas steril, aber wenn man dann im Laden steht und alles drum herum sieht ist es doch recht bunt. Es macht schon Sinn, die Farben so zurück zu nehmen, weil man so die Visualisierungen, die die Kunden ja in ihren Bereich bringen sollen, viel schneller wahrnimmt. Es sind auch viele Leinwände an den Elementen angebracht, die die Themen nochmal aufgreifen, also langweilig wirds da nicht.
      In der Spielewelt haben wir allerdings auch einen Kletterberg aus diesen Elementen gebaut, der in grün und gelbtönen gehalten ist.
      Was den Kaffee angeht, ja wird haben Kaffee… 😉 Was wir allerdings damit machen, müssen wir uns noch überlegen.
      Wir haben nämlich ein schönes Café im ersten Stock, wo man Kaffee kaufen kann.
      Wir haben allerdings auch Kaffeemaschinen auf den anderen Stockwerken, an denen es den Kaffee aktuell gratis gibt.
      Angedacht war, daß man den Kaffee dann anbietet, wenn es längere Wartezeiten gibt, oder während man beispielsweise Tolino Updates für den Kunden macht.
      Oder, wenn sich ein Kunde einfach mal beruhigen muss. 😉
      Aktuell bedienen sich die Kunden selbst, was für mich okay ist, gerade in der Eröffnungsphase.
      Wenn sich aber rausstellt, daß wir tägliche Lastwagenladungen an Kaffeebohnen brauchen, müssen wir uns halt überlegen, ob der Kaffee dann nur noch von Mitarbeitern gemacht werden kann, aber ich glaube, darüber machen wir uns Gedanken wenn es soweit ist.
      Im Moment gilt es erstmal, die Kinderkrankheiten auszubügeln. Dann gucken wir, ob uns die Kunden arm trinken. 😉😅😂

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  10. Ein schöner Bericht – ich habe die letzte Zeit die Berichterstattung über das neue Konzept gespannt verfolgt. Ich wusste allerdings nicht, dass du auch in dieser Filiale jetzt arbeitest. Die kommenden Wochen muss ich da sicher mal vorbeischauen und mir einen eigenen Eindruck verschaffen. Ich bin wirklich sehr gespannt! Toi toi toi für den Neustart dir und dem ganzen Team!

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    1. Vielen Dank!
      Ich hoffe, wir schaffen es schnell, die Kinderkrankheiten auszubügeln.
      Aber das sind eher technische Kleinigkeiten, die man leicht beheben kann. Wichtig ist, daß die Kunden das neue Konzept annehmen.
      Es war klar, daß irgendjemand in der Branche mal einen Schritt ins Ungewisse machen muss. Im schlimmsten Fall sind wir fünf Jahre zu früh dran.

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  11. Hahaha, das kann ich mir vorstellen! Ich hab die Kleine in den drei Monaten schon fast überall gewickelt 😅… Salar meinte heute auch, dass wir unbedingt mal wieder nach München fahren müssen. Donau-Isar-Ticket ist ja nicht so teuer und mit Kinderwagen muss man auch nichts schleppen 🤣 Wenn wir kommen informiere ich mich aber vorher ob du im Dienst bist 😁

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  12. Oh, wow! Das klingt richtig richtig toll und ich wünschte mir gerade, dass ich in München oder Umgebung wohnen würde. Ich würde definitiv die dreiviertel Stunde fahren! 🙂
    Es freut mich unglaublich, dass diese Filiale, deine Filiale, dich so glücklich macht. Das werden auch deine Kunden (m/w) spüren, da bin ich sicher.
    Alles Liebe,
    Miriam

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  13. Ah wie cool, dass du in der neuen Filiale arbeitest.
    Ich habe die Eröffnung und alles drum und dran bei Hugendubel auf Instagram verfolgt. Leider ist München nicht gerade um die Ecke, aber sollte ich mal wieder dort sein, steht ein Besuch bei euch definitiv auf der ToDo-Liste!
    Ich hoffe du berichtest vielleicht in ein paar Monaten noch einmal, wie das Konzept so ankommt und welche Erfahrungen du so machst und schon gemacht hast. Ich finde das mega spannend! 🙂

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    1. Ja, tolle Idee!
      Im Moment bin ich gerade einfach nur überwältigt von dem neuen System und allem.
      Dann natürlich noch Kleinigkeiten, wie „Wo sind eigentlich unsere Mülleimer hin?“ 😅
      Und dann sitzen wir an unserem freien Tag Abends da und schreiben uns Nachrichten: „Bestellst du mir bitte noch das? Das empfehl ich doch so gerne!“
      Wir arbeiten also gerade an den Feinjustierungen, während das Weihnachtsgeschäft beginnt… Wenn wir das gut überstanden haben, dann kann uns nichts mehr schocken! 😂
      Wäre also vielleicht wirklich ganz spannend in einem halben Jahr oder so zu schauen, wie sich alles entwickelt hat.

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    1. Ach, im Moment hab ich keine Ahnung, wie das Konzept ankommt.
      „Schrecklich, wie wenige Bücher sie nur noch haben! Das geht gar nicht!!! Da müssen ÜBERALL Bücherstapel stehen!!!“
      Nur damit gleich darauf jemand sagt: „Oh, ist das schön luftig und übersichtlich! Endlich hab ich wieder das Gefühl ich finde was und werde nicht mehr erschlagen von der ganzen Ware.“
      Die einen lieben es, die anderen hassen es inbrünstig, aber mei… München halt… da wird alles Neue erstmal inbrünstig gehasst. 😉

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