Willkommen im Weihnachtswahnsinn

Heute möchte ich über ein Thema schreiben, das mir sehr am Herzen liegt.
Ich verspreche, daß ich mich kurz halten werde und ihr dürft euch unterwegs an Illustrationen aus der Stadt der Träumenden Bücher Graphic Novel erfreuen. 😉
Bereit? – Dann geht’s los!

Es ist der erste Advent und für uns Buchhändler hat die wichtigste Zeit des Jahres begonnen.
Bücher sind immer noch eins der beliebtesten Weihnachtsgeschenke und wer im Dezember eine Buchhandlung betritt, weiß wie voll es dort ist.
Was viele Kunden aber nicht wissen ist, daß ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft nicht unbedingt das Sahnehäubchen auf dem Geschäftsjahr ist. Für viele Buchhandlungen entscheidet das Weihnachtsgeschäft auch dieses Jahr darüber, ob es ein nächstes Geschäftsjahr geben wird.
Tatsächlich konzentriert sich ein riesiger Anteil des Buchgeschäftes auf diese vier Wochen im Dezember und Banken und Vermieter werden Kredite und Verträge von dem Ergebnis abhängig machen.

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Doch auch dieses Jahr werden wir Buchhändler wohl wieder viele Kunden an den Online-Handel verlieren und wisst ihr was? – Ich kann es sogar irgendwie verstehen…

Ich kenne Geschäfte in der Adventszeit… Es ist stickig und voll, vieles ist ausverkauft und kein Mitarbeiter weit und breit…

Und auch für uns Buchhändler ist das alles kein Zuckerschlecken.
Viele Kollegen stehen schon morgens um sieben im Laden um ihn halbwegs begehbar zu machen und die Ware auszupacken.
Zwei Kollegen sind krank und jedes mal, wenn man sich umdreht, steht da schon der nächste Kunde mit seiner Wunschliste…

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Trotzdem möchte ich euch bitten, euren lokalen Buchhandlungen die Treue zu halten. Gerade in dieser Zeit!
Ich weiß, wie verführerisch einfach es ist alles gemütlich von der Couch aus per Mausklick zu bestellen und deshalb möchte ich euch drei einfache Tipps an die Hand geben, wie ihr im Dezember relativ entspannt einkaufen und trotzdem die Läden in eurer Nähe unterstützen könnt.

Tipp 1: Kommt zu ruhigen Zeiten vorbei!
Ja… ja… ich weiß… Diese ruhigen Zeiten sind in der Regel unter der Woche am Vormittag und die meisten von euch sind dann selbst in der Arbeit, Uni, Schule…
Aber vielleicht könnt ihr euch ja trotzdem einen Tag im Dezember freischaufeln oder Samstag gleich in der Früh vorbei schauen. Auch da ist es meistens noch relativ entspannt und vielleicht rettet ihr euren Lieblingsbuchhändler, der von einer Ladung Libri-Wannen verschüttet wurde. 😉

Tipp 2: Ihr habt keine Möglichkeit vormittags vorbeizuschauen? Kein Problem! Ruft an!
Macht euch doch einfach eine Bestellliste und versucht euren Buchhändler an die Strippe zu bekommen. Auch hier empfehle ich die ruhigen Zeiten. – Vielleicht könnt ihr das ja mal kurz vom Büro aus machen.
Lasst euch einfach alles von eurem Buchhändler zusammensuchen, bzw bestellen, fragt vielleicht gleich noch nach, ob er es euch in einer ruhigen Minute als Geschenk verpacken kann und holt alles ab, wenn ihr Zeit habt.
Gut möglich, daß Samstag nachmittag eine erschreckend lange Schlange an der Kasse steht, aber am Ende dieser Schlange warten all eure Einkäufe auf euch. Im besten Fall schon schön verpackt. 🙂

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Tipp 3: Bestellt online!
„Aber Andrea!“, höre ich euch schon sagen. „Erst sagst du, wir sollen nicht online bestellen und jetzt das?!?“ 😉
Ganz ehrlich… Ich verstehe absolut, daß man im Dezember keine Zeit oder Lust hat in die überfüllte Stadt zum Einkaufen zu gehen.
Aber was viele Kunden nicht wissen ist, daß man Bücher nicht unbedingt beim großen A bestellen muss.
Ich arbeite in einer recht großen Buchhandlung und bin immer wieder überrascht, wieviele Kunden annehmen wir hätten keine Website und würden Bücher nicht versandkostenfrei nach Hause liefern. Natürlich machen wir das!
Ich habe zum Spaß ein paar richtig kleine Buchhandlungen, die ich kenne gegoogelt und siehe da: Jede davon hatte eine Möglichkeit, online zu bestellen.

Ich hoffe, diese Tipps helfen ein paar von euch und wir alle kommen halbwegs entspannt durch das Weihnachtsgeschäft.
Wenn ihr trotzdem bei You-Know bestellt… Ich möchte nicht mit dem erhobenen Zeigefinger daherkommen… Bestimmt habt ihr auch Argumente, warum es für euch so besser ist.
Ich möchte nur auf Alternativen hinweisen von denen viele Kunden nicht mal wissen, daß es sie gibt.

Passt ein bißchen auf eure lokalen Geschäfte auf…
Dann kommen wir alle zusammen gut ins nächste Jahr!

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Autor: Lesen... in vollen Zügen

Seit 19 Jahren arbeite ich als Buchhändlerin in München und seit knapp einem Jahr gibt es nun "Lesen... in vollen Zügen". Hier möchte ich euch vorstellen, welche Bücher mich gerade bewegen. Meine Beträge verfasse ich im Plauderton, eben so, wie ich auch mit meinen Kunden im Laden ins Gespäch komme. Der Schwerpunkt liegt dabei auf aktueller deutsch- und englischsprachiger Literatur. Aber ich bin auch ein großer Fan von schönen Illustrationen und stelle deshalb regelmäßig Graphic Novels und spannende illustrierte Sachbücher vor. Zu meinen Lieblingsautoren gehören Haruki Murakami, Banana Yoshimoto und Amélie Nothomb. Außerdem mache ich mir immer wieder Gedanken zum Thema Leseverhalten in der Rubrik Mein Leben als Leser und plaudere aus dem Nähkästchen in Bekenntnisse einer Buchhändlerin. Wem jetzt aber die Züge bei "Lesen... in vollen Zügen" zu kurz kommen, der kann gerne bei In vollen Zügen nach… vorbei schauen. Hier berichte ich von meinen Zugreisen, den Büchern, die mich dabei begleiten, den Städten die ich besuche und natürlich auch von schönen Buchhandlungen, die es dort zu entdecken gibt.

39 Kommentare zu „Willkommen im Weihnachtswahnsinn“

  1. Online bei den Buchhandlungen zu bestellen, ist alles andere als abwegig – trotzdem bin ich selbst da auch erst kürzlich drauf gekommen, als ich in der Buchhandlung in der Innenstadt, wo ich mich gern und lange aufhalte, an der Kasse ein entsprechendes Hinweisschild sah. Ach ja, dachte ich, klar, die sind auch im Internetz präsent.
    Bei der Gelegenheit fällt mir ein, dass ich es schrecklich finde, in den grossen Buchhandlungen immer erst an den ganzen Geschenke-Ramsch-BlingBling-Ständen vorbei zu müssen, bevor ich überhaupt ein Buch erblicke. Aber das ist wohl nicht zu verhindern 😉
    Dir eine erfolgreiche und trotzdem besinnliche Vorweihnachtszeit 😀
    P.S. Ich verschenke soooo gerne Bücher – aber es gibt in meinem engeren Bekannten/Verwandtenkreis kaum jemanden, dem man mit einem Buch eine Freude machen kann. Kann eigentlich nicht wahr sein, was kenn ich bloss für Leute?! 😛

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    1. Ja… Ich bin auch immer wieder erstaunt wie viele Kunden mich total traurig anschauen wenn ich ein Buch grad nicht da habe und dann sagen: „Tut mir echt leid, aber ich komm jetzt nicht mehr in die Stadt. Dann muss ich es bei Amazon bestellen.“ Und wenn ich dann sag: „Kein Problem, ich bestell ihnen das natürlich auch versandkostenfrei nach Hause!“ dann schauen sie mich immer mit offenen Mündern an und können es nicht glauben…
      Was das Geflitter im Eingangsbereich angeht… Das haben wir auch in unserer Buchhandlung.
      Der Grund dafür ist zum einen auch Nichtleser in den Laden zu locken und natürlich auch, weil man mit Büchern allein eine minimale Handesspanne hat.
      Die kann man mit Nonbooks ein bißchen ausgleichen.
      Bei uns in der Innenstadt kommt natürlich auch dazu, daß man so auch ein paar Touristen in den Laden locken kann. Klar… Wenn man die Sprache nicht spricht ist eine Buchhandlung nicht wirklich interessant. Aber wenn sie dann ein paar Souvenirs kaufen möchten können sie das dann eben auch bei uns machen.

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    1. Was mir dieses Jahr wieder ganz stark aufgefallen ist… Viele Kunden haben Angst ihre Geschenke Ende November zu kaufen, weil sie denken wir tauschen das dann nach den Feiertagen nicht mehr um. Tatsächlich sind wir aber im Weihnachtsgeschäft kulanter mit den Fristen. Da ist der Service oft besser als sein Ruf. 😉

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      1. Ich habe den Eindruck, dass der Service in den letzten Jahren einen großen Sprung gemacht hat, aber die Leute denken noch in den alten „Bahnen“. Ich bin ja überhaupt kein Insider, das ist nur mein Eindruck von außen. Ich habe es mir einfach angewöhnt, immer zu fragen, wenn ich mir unsicher bin. Hilft in vielen Lebenslagen 🙂 .

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  2. Danke für diesen Beitrag, ich würde am liebsten zwei mal auf den „Gefällt mir“-Button drücken!!! Ich arbeite momentan als Weihnachtsaushilfe in einer großen Buchhandlung und merke wieder, wie sehr ich die Atmosphäre dort schätze, von vielen Büchern umgeben sein, konzentrierte Menschen, die sich in den Regalen und Stapeln verlieren und verträumen und dann glücklich mit eunem Stapel Bücher auf dem Arm den Laden verlassen, wunderbar!
    Ich finde das Bücherkaufen macht auch noch viiiel mehr Spaß, wenn man die haptische Berührung mit ihnen hat. Wenn ich per …. na du weißt schon… bestelle (was auch schon vorgekommen ist …:-/) dann kann ich ja gar nicht über den Einband streichen und durch die rauen Seiten blättern 🙂

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  3. Ich habe mir für diese Vorweihnachtszeit auch vorgenommen, meine Buchgeschenke bei unserem kleinen, gemütlichen Dorf-Buchladen zu kaufen. Online kaufe ich mittlerweile nur noch, um sehr günstige Second-Hand-Ware für mich selbst zu kaufen, weil es mir sonst einfach ein riesiges Loch in die Finanzen reißt. Aber ich will die lokalen Buchläden auch unterstützen, deshalb geht es diesmal dorthin! 🙂
    Liebste Grüße,
    Ida

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  4. „Arbeiten…in vollen Buchhandlungen“ 😉 ist zwar sehr anstrengend – und im Dezember für Außenstehende kaum nachvollziehbar – aber ich liebe es! Wünsche Dir eine gute Zeit für die nächsten Wochen!
    P.S. Mein Tipp für die Kassenschlange: Holt doch Euer Geld oder Eure Karte schonmal vorher raus! Dann geht es nämlich viel schneller vorwärts!Wirklich! 🙂

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  5. Wieder schöner Beitrag! Die Möglichkeiten zusammengefasst und ich bin sehr dafür, den lokalen Buchhandel zu unterstützen!! Obwohl unser Buchhändler hier eher ein Stoffel ist…
    Und jetzt zünde ich mal in Ruhe meine erste Adventskerze an! 😁

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  6. Total schöner und wichtiger Beitrag! Es ist schon irgendwie traurig, wenn sich Leute beschweren oder zumindest enttäuscht sind, wenn ein Laden zu voll ist, oder ein bestimmtest Produkt gerade nicht verfügbar, oder sie an den Kassen anstehen müssen etc. – ohne auch daran zu denken, dass auf der anderen Seite des Ladentisches jemand hart dafür arbeitet, dass das Einkaufserlebnis dennoch so gut wie möglich wird. Da ist man selbst als Kund (oft) wirklich undankbar …
    Ich ertappe mich selbst dabei, dass ich denke, ich bestelle das selbst „schnell“ (haha) im Internet, wenn ein Buch gerade nicht vorrätig ist, statt den Verkäufer zu bitten. Das werde ich auf jeden Fall häufiger machen. Liebe Grüße und viel Erfolg für das Weihnachtsgeschäft!

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  7. Toller Beitrag. 🙂
    Meine Buchhandlung und ich regeln das über Genialokal. Dort bestelle ich alles, was ich haben will (auch außerhalb des Weihnachtsgeschäftes) und hole es dann in der Buchhandlung ab und zahle direkt vor Ort. Ich find das absolut super, denn ich gehöre auch zu denen, die von 7 Uhr morgens bis 6 Uhr abends im Büro sitzen und abends dann absolut kaum noch Energie vorhanden ist, mal schnell Bücher einkaufen zu gehen. Und wenn es rein um die Bequemlichkeit geht, dann bestelle ich trotzdem lieber direkt bei den Verlagen als beim großen A. Das Große A nutze ich für Bestellungen nur, wenns gar nicht anders geht. Aber das sind dann selten Bücher.

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  8. Hey 🙂
    ich find die Idee von deinem Blogpost wirklich gut, einfach damit du uns allen noch einmal vor Augen führst, wie wichtig es letztendlich doch ist, noch in die Buchhandlungen zu gehen.
    Ich wohne aufm Dorf, aber wir haben zum Glück schon seit ich zurück denken kann, eine mini kleine Buchhandlung, der ich bis heute treu bleibe. Natürlich kaufe ich viele Unibücher auch in Düsseldorf, da ich dort studiere und dort schneller hinkomme als in die Dorfbuchhandlung. Aber für die Weihnachtsgeschenke gebe ich seit einigen Jahren die Wunschliste per Whatsapp ab (finde ich sehr fortschrittlich!) und 2 Tage später, kann ich alles abholen.
    Finde ich persönlich wirklich schön und nach deinem Beitrag werde ich das auch nicht anders machen. Zumal ich nicht wusste, dass das Weihnachtsgeschäft letzendlich doch so wichtig für den Buchhandel ist.

    Danke für den tollen Beitrag 🙂

    Liebe Grüße

    Andrea

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  9. Du hast mit deinen Gedanken echt recht! Immer mehr kleine Geschäfte schließen, in denen man noch persönliche, professionelle und sorgfältige Beratung genießen durfte. Da kann man schon ein bisschen darauf Acht geben, die lokalen Händler nicht außen vor zu lassen.
    Viele Buchhandlungen werben nicht damit, dass sie auch einen versandkostenfreien Online-Shop haben. Bei uns in Wien gibt es zwei Riesen: Thalia und Morawa. Thalia, zB, bewirbt die Online-Bestellungen aktiv mit Flyern, E-Mails und Fernsehspots. DER oldschool-Gigant Wiens namens Morawa verlässt sich hingegen auf seinen Ruf, die gediegene Stammkundschaft und sein Riesensortiment. – Nur ein einziges Mal war ich zu Weihnachten dort und habe direkt nach ein paar Büchern gefragt. In den darauffolgenden Jahren habe ich es genau so gemacht, wie du meintest: vorher angerufen. 🙂 Hat super geklappt! Eingepackt waren die Bücher auch einmal. – Dafür muss man aber extra bezahlen, was nicht weiter schlimm ist. Hat wirklich alles super geklappt. 😀

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      1. Wow, noch ein Pluspunkt! 🙂 Ist bei uns meist dann, wenn überall das Logo vom Laden auf dem Papier ist 😀 Na, wenn du dann mal „dringend wieder nach Wien kommen musst“, muss ich wohl dringend mal in euren Buchladen. Klingt wirklich fein, so wie du schreibst. Unbedingt bewahren! 🙂

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  10. Ich muss gestehen, daß auch ich oft bei A bestelle, vor allem wenn es um „kleine“ Autoren geht, da diese ihr Werk sofort auf A stellen. Da bestelle ich aber wenn dann immer nur ein Buch, während ich aus einem Buchladen mit mindestens 5 hinausschlendere. Ich muss auch gestehen, daß ich gerade zur Weihnachtszeit die Buchläden liebe. Da bin ich aus denen gar nicht mehr rauszubekommen. Es ist wunderschön dekoriert, Weihnachtsmusik düdelt im Hintergrund und ich schlendere durch die Buchreihen und atme den Duft der Bücher ein. Die vielen gestressten Leute blende ich einfach aus. Da es in meinem Bekannten- und Freundeskreis keine Leseratten gibt, beschenke ich mich mit ein paar Büchern selbst und lasse sie als Geschenk einpacken, damit ich bis Weihnachten nicht mehr weiß wo welches Buch drin ist *lach*. Heuer hatte ich diesen Ich-schenk-mir-selbst-Bücher-Kauf noch nicht, aber ich freue mich schon jetzt sehr darauf. Ach ja, und mir sind die kleinen Buchladen lieber als die großen, wie z.B. T *g*. Ich mag es schnuggelig und das Service ist in so kleinen Läden einfach nur a Wahnsinn!!!
    Danke nochmals für Deinen tollen Beitrag, der mir Lust gemacht hat meinen Weihnachts-Buch-Kauf vorzuverlegen.
    Liebe Grüße aus Wien

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      1. Na dann bin ich wenigstens nicht die Einzige die sich selbst Bücher schenkt *lach*.
        Falls Du Dich nach Wien verirrst kannst ja Bescheid sagen. Vielleicht geht es sich aus gemeinsam auf ein Kaffeetscherl zu gehen *g*.
        LG

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