Review: Unheimliche Geschichten

Mittlerweile dürften die meisten von euch wissen, daß ich ein ziemlicher Fan von den Illustrationen der fabelhaften Kat Menschik bin. Der Galiani Verlag bringt ja nun regelmäßig die Reihe „Lieblingsbücher“ heraus, in denen sich Menschik immer austoben kann, was das Layout und die Materialien angeht. („Die Bergwerke zu Falun“ hat sogar im Dunklen geleuchtet!)

Diesen Monat ist nun der fünfte Teil der Reihe erschienen, nämlich drei „Unheimliche Geschichten“ von Edgar Allan Poe, ausgewählt von Fjodor Dostojewski und mit knalligen Illustrationen in Neon-Orange von Kat Menschik… Was will man mehr?

Bei den drei Geschichten handelt es sich um „Das verräterische Herz“, „Der schwarze Kater“ und „Der Teufel im Glockenturm“.
Die ersten beiden Geschichten kannte ich schon, es sind ja vermutlich auch die bekanntesten Kurzgeschichten von Edgar Allan Poe… „Der Teufel im Glockenturm“ war mir dagegen völlig unbekannt und unterscheidet sich ziemlich stark von den anderen beiden Erzählungen.
Während es sowohl beim „Herz“ als auch beim „Kater“ um Verbrechen und deren Enthüllung geht, erinnert „Der Teufel im Glockenturm“ eher an ein surrealistisches Märchen.

Die drei Geschichten wurden seinerzeit von Fjodor Dostojewski für die Zeitschrift „Vremja“ ausgewählt, der Poe den russischen Lesern näher bringen wollte.
Seine Vorstellung des Autors wurde für diese Ausgabe als Nachwort übernommen.

An dieser Stelle könnte ich wieder ewig von den Illustrationen schwärmen, aber ich glaube, ich lasse sie einfach für sich sprechen… 😉

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Lieblingsillustratoren: Kat Menschik

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