Review: Die wundersamen Zwölf

Heute möchte ich Euch wieder einmal ein wunderbares Buch aus der Kategorie „Illustriertes Sachbuch für alle Altersklassen“ ans Herz legen:
„Die wundersamen Zwölf – Kuriose Säugetiere, die tatsächlich existieren“ von Rae Mariz und der Künstlerin Moki aus dem fabelhaften Reisedepeschen Verlag.

Hier lernen wir zwölf wirklich unglaubliche Tiere kennen, von denen man vielleicht schon mal gehört hat, wie zum Beispiel dem Okapi, das ja vielen seit Mariana Lekys Roman Was man von hier aus sehen kann ein Begriff sein dürfte. Aber auch völlig unbekannte Lebewesen tummeln sich auf diesen Seiten; oder habt Ihr vorher schon mal vom Potto, dem Aye-Aye oder dem Westlichen Langschnabeligel gehört?

In kurzen, fast schon poetischen Texten, die in liebevoller Schreibschrift zu Papier gebracht wurden, erfahren wir interessantes aus dem Leben dieser Tiere. Sie eignen sich schon zum Vorlesen für kleine Kinder, aber auch Erwachsene können hier viel lernen.
So erfahren wir beispielsweise, daß das Okapi seine Wege mit einer teerartigen Substanz markiert, die ihm aus den Hufen tropft, daß ein Potto stark nach Curry riecht, oder der Streifentenrek mit seinen Stacheln zirpen kann.

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Illustriert wurde das Buch von der Berliner Künstlerin Moki, deren Graphic Novel Sumpfland ich ja vor Kurzem vorgestellt hatte.
Dabei wurden die kuriosen Geschöpfe in einem fast schon fotorealistischem Stil gemalt, der mich an die alten Tierbücher meiner Großmutter erinnerte, die ich als Kind stundenlang betrachten konnte.
Ergänzt werden die Gemälde noch durch kleine Skizzen und das schöne Handlettering.

„Die wundersamen Zwölf“ ist ein Buch, das große und kleine Leser gleichermaßen begeistern wird und eignet sich ganz fabelhaft als Geschenk für alle, die sich für außergewöhnliche Tiere interessieren.