Review: Von Inseln, die keiner je fand

Mittlerweile dürfte wohl schon bekannt sein, daß ich schön gemachte Bücher mit wunderbaren Illustrationen über alles liebe. Da darf es auch schon mal ein Sachbuch sein. 😉

Als ich im Katalog über „Von Inseln, die keiner je fand“ gestolpert bin war ich sofort verliebt und habe es mir dann doch noch auf Englisch bestellt, weil ich die wenigen Wochen, bis es auf Deutsch erscheinen würde (mittlerweile ist es das) nicht mehr abwarten konnte.

In „The Un-Discovered Islands“ nimmt sich Malachy Tallack sagenhafte Inseln vor, die zwar mittlerweile ins Reich der Fantasie oder auch Archäologie eingegangen sind, die aber über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte auf den Karten dieser Welt zu finden waren.

Hier finden wir natürlich Atlantis und Thule, aber auch weniger bekannte Archipele… Inseln, die wohl nur in Geschichten vorkamen und sich so einen Platz auf den Karten ergatterten oder solche, die trotz mehrfacher Sichtungen und genauer Angaben einfach und unerklärlich verschwanden.

Die Geschichten sind dabei immer einzigartig und kurzweilig.
Illustriert wurde alles ganz wundervoll von Katie Scott, die viele schon von ihren großartigen Bildbänden „Das Museum der Tiere“ und „Das Museum der Pflanzen“ kennen.

Ich liebe ja Bücher, bei denen alles zusammen passt und so ist „Von Inseln, die keiner je fand“ ein wirklich schönes Buch, daß man sich gönnen darf, wenn man ein bißchen von den Mythen und Forschern vergangener Epochen träumen möchte und natürlich auch ein perfektes Geschenk. 🙂

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