Review: Wolkenschloss

Obwohl ich immer weniger Jugendbücher lese ist Kerstin Gier ein absolutes Muss bei mir!

In ihrem neuen Roman lernen wir die siebzehnjährige Fanny kennen, die ein Praktikum in einem Schweizer Luxushotel macht. Das „Wolkenschloss“ liegt abgeschieden in den Bergen und bezaubert durch seinen in die Jahre gekommenen Charme, seine Angestellten und die Legenden, die sich darum ranken.
Den Großteil des Buches über lernen wir zwar hauptsächlich das Hotel und seine Bewohner kennen, was mich aber nicht weiter gestört hat. Normalerweise legt Kerstin Gier etwas mehr Tempo vor, aber ich war sehr angetan von ihren Beschreibungen und hätte am liebsten selbst eine Stelle im „Wolkenschloss“ angetreten. 😉
Später passiert dafür umso mehr… Juwelendiebe, Erpresser und Kidnapper geben sich die Klinke in die Hand.

Das alles ist vielleicht ein bißchen übertrieben, aber so lustig, spannend und charmant, daß ich „Wolkenschloss“ wirklich jedem empfehlen kann, der es sich diesen Winter mit einem netten Buch auf der Couch gemütlich machen will.

Am besten liest man dieses Buch wohl zwischen den Jahren, weil es eben auch in den letzten Dezemberwochen spielt.
Deshalb ist „Wolkenschloss“ mein diesjähriger Weihnachtsgeschenketipp für beste Freundinnen. 😉

Ode an den Oktober

Die letzten warmen Septembertage sind vorbei und heute beginnt mein zweitliebster Monat, mit seinen Herbststürmen, verregneten Nachmittagen und bunten Blättern. 🙂

Für den Oktober habe ich mir einiges vorgenommen, eigentlich viel zu viel! Und dabei wurden jetzt schon einige Bücher auf den Novemberstapel verbannt. Schrecklich!

Aber schauen wir uns mal an, was bei mir im Oktober ansteht:

Kennt jemand von euch das Hygge-Buch von Meik Wiking?
Ich habe bis dahin noch kein einziges Lifestyle-Buch gelesen, aber letzten Winter bestand mein großer Sohn darauf, daß wir uns über Hygge informieren sollten und Wikings Schreibstil war einfach so charmant und humorvoll, daß ich mir sofort sein neues Buch The Little Book of Lykke mitgenommen habe.
Darin geht es darum, warum Dänemark eine so glückliche Nation ist.

Auch neu ist The Furthest Station, das mittlerweile siebte Buch aus der „Rivers of London“-Reihe von Ben Aaronovitch.
Wie auf dem Foto unschwer zu erkennen, ist dieses Buch viel dünner als seine Vorgänger. Im Englischen war es auch nur als „Novella“ angekündigt. Mal sehen, ob es mit den anderen Büchern mithalten kann… Ich werde berichten. 😉

Zu Die Geschichte der Bienen von Maja Lunde, Wiener Straße von Sven Regener und Was man von hier aus sehen kann von Mariana Leky brauche ich nicht viel sagen…
Alle Bücher sind auf der Bestsellerliste und wurden von vielen von euch schon zum Teil großartig besprochen. Da muss ich dringen auch mal rein schauen.
Bald ist die Wiesnzeit vorbei und ich werde wieder in der Lage sein, vollständige Sätze in der Bahn zu lesen, ohne daß ich Angst haben muss, daß sich jemand auf mich übergibt… Dann ist es wieder Zeit für richtig schöne Bücher. 🙂

Als Graphic Novel durfte diesen Monat Frida von Vanna Vinci mit. – Eine wirklich schön illustrierte Biografie über Frida Kahlo.

Mit Ken Folletts neuem Buch A Column of Fire habe ich schon angefangen, allerdings bin ich noch nicht besonders weit gekommen und ich rechne auch eher damit, daß ich erst im November fertig werde.

Als wäre das noch nicht genug, kommen Mitte des Monats noch ein paar Highlights auf den Markt: Moabit von Volker Kutscher wird natürlich hauptsächlich wegen der Illustrationen von Kat Menschik gekauft, Turtles All the Way Down von John Green interessiert mich, obwohl es laut seinem YouTube-Video nicht um Schildkröten gehen wird 😉 und ich freue mich schon sehr auf , das neue Jugendbuch von Kerstin Gier. 😀

Welche Titel von meinem Oktoberstapel habt ihr schon gelesen?
Was steht auf eurer Leseliste?

Ich wünsche euch einen wunderschönen Herbst!