Mein Lesejahr 2017

Das Jahr geht dem Ende zu und auch für mich ist es an der Zeit, auf ein ereignisreiches Lesejahr zurückzublicken.
Gleich zu Beginn des Jahres habe ich endlich einen Titel von meiner Liste der Schande gestrichen, der mich schon mein Leben lang begleitet hat.
Als Der Report der Magd erschien war ich gerade vier Jahre alt und ich kann mich erinnern, daß mir das Buch mit seinem seltsamen Titelbild immer ins Auge fiel, wenn ich die kleine Buchhandlung in unserer Stadt betrat.
Immer wieder nahm ich das Buch in die Hand und schaute mir das Cover an, das ich so geheimnisvoll fand, aber gekauft habe ich es mir nie. Die Tatsache, daß es in der Zukunft spielt hat mich wohl zu sehr abgeschreckt.
Nachdem „Der Report der Magd“ auf sämtlichen Leselisten auftauchte habe ich es mir dann vor ein paar Jahren auf einem Bücherflohmarkt mitgenommen und wieder völlig vergessen, bis ich Anfang diesen Jahres ein Interview mit der Hauptdarstellerin der Serie gesehen habe.
Ich nahm also das Buch zur Hand und konnte nicht mehr aufhören zu lesen!
Es gibt wirklich wenig, was ich in meinem Leben bereue, aber es ärgert mich maßlos, daß ich den „Report der Magd“ nicht schon viel früher gelesen habe.
Ein grandioses Buch, das definitiv das beste Buch des Jahres für mich war!

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Den Titel Lieblingsbuch hat dieses Jahr allerdings ein anderes Buch von mir bekommen:
Was man von hier aus sehen kann von Mariana Leky!
Es ist kein Buch, daß es mit der Kraft einer Atwood aufnehmen kann, aber für mich war es einfach perfekt. Ich dachte mir, dieses Buch ist wie einer Kuscheldecke in die man sich einrollen möchte… Ich wollte gar nicht Abschied nehmen von den wunderbaren Charakteren und freue mich jetzt schon darauf, das Buch ein zweites Mal zu lesen. 🙂

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Ein weiteres Buch, daß mich dieses Jahr schwer beeindruckt hat und von dem ich hoffe, daß es nächstes Jahr auf Deutsch erscheinen wird und alle Blogs (zu recht!) rauf und runter gehyped werden wird ist We Are Okay von Nina LaCour.
Ein unheimlich kraftvolles und dennoch ruhiges Jugendbuch, das ich nur jedem ans Herz legen kann.

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Abgesehen davon, hatte ich dieses Jahr wirklich Glück und so viele wunderbare Bücher gelesen! Ein paar waren austauschbar und nur eines hat mich wirklich genervt, nämlich:
Die Stadt des Affengottes
Ich weiß, daß es bei vielen von euch recht gut ankam, aber für mich hat es leider einfach nicht funktioniert…

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Naja… wenn man bedenkt wieviele Bücher es dann dieses Jahr doch geworden sind, ist ein Buch, das mir nicht gefallen hat, wirklich nicht weiter schlimm… 😉

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Zum Schluß möchte ich euch noch danken für die tollen Kommentare, Diskussionen und eure vielen Likes!
An manchen Tagen ist es doch recht schwierig, sich zwischen Kindern und Arbeit die Zeit zu nehmen um einen Beitrag zu schreiben und eure tollen Reaktionen motivieren mich immer ungemein. Danke, danke, danke!!!

Für das nächste Jahr habe ich schon ein paar Pläne geschmiedet…
Zum Beispiel erfahrt ihr, wie es zu meinem Blognamen kam und ich mache ernst und nehme euch mit auf Reisen.
Bis dahin: Rutscht gut rüber! Wir lesen uns im neuen Jahr!

Alles Liebe,
Andrea

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