Review: Der magische Adventskalender

Jonas ist ein schwieriger, bockiger Junge, der sich seit dem Tod seiner Großmutter vor einem Jahr mehr und mehr zurückgezogen hat. Doch am ersten Dezember macht er eine Entdeckung, die alles verändern wird.
Denn vor seiner Tür liegt ein seltsames Holzkästchen, ein Adventskalender, dessen Türchen sich jedoch nicht öffnen lassen. Stattdessen sind auf allen Türen Symbole, die für Menschen aus Jonas engerem oder auch weiterem Bekanntenkreis stehen. Nur mithilfe der richtigen Person am richtigen Tag lässt sich der Adventskalender öffnen und so muss Jonas lernen, wieder auf die Leute zuzugehen, um Hilfe zu bitten und auch etwas für andere zu tun…

Eine wirklich schöne Geschichte, die mir ein bißchen bekannt vorkam.
Euch auch?
Denn „Der magische Adventskalender“ wurde vor zwei Jahren im Rahmen einer Werbekampagne für die Telekom geschrieben. Damals gab es die Geschichte allerdings noch nicht als Buch, sondern als zweiminütigen Werbespot, den ich seinerzeit auch gesehen hatte und mich wohl unterbewusst beim Lesen daran erinnert habe.
Außerdem hat Rufus Beck die damalige Fassung als Hörbuch eingelesen, welches man sich auch gratis im Netz anhören kann.
Nun hatte Jan Brandt aber die Gelegenheit, diese schöne Geschichte nochmal nach seinen eigenen Vorstellungen zu bearbeiten und ihr eine persönlichere Note zu verleihen.

Illustriert wurde „Der magische Adventskalender“ von Daniel Faller, der daraus kein süßliches Winterwunderland machte, sondern dem Ganzen einen eher düsteren Look in Blau- und Schwarztönen gab, was mir persönlich richtig gut gefällt. Ich mag es ja, wenn Verlage Neues ausprobieren und nicht dem üblichen 08/15-Schema folgen.

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Vielleicht wirkt dieses Buch auf den ersten Blick ein wenig fehl am Platz, wenn man es auf dem Weihnachtstisch zwischen all den pummeligen Englein und fröhlichen Weihnachtsmännern sieht, doch lasst Euch davon nicht täuschen: die Geschichte ist spannend, geht ans Herz und spricht Leser aller Altersgruppen gleichermaßen an.
So kann man es auch wunderbar zur abendlichen Adventslektüre für die ganze Familie machen.

Wenn Ihr nun an dieser Stelle sagt: „Das hört sich aber gut an, doch wo nur wo bekomme ich dieses wunderbare Buch?“, dann schaut doch noch bei meinem Gewinnspiel vorbei:

Weihnachtliches im Dezember und ein kleines Gewinnspiel

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Im Rahmen der Aktion #GeschichtenvomTeilen des Dumont Verlages verlose ich nämlich noch bis morgen Abend (Samstag, den 08.12.2018 um 23:59 Uhr) ein Exemplar von „Der magische Adventskalender“.
Schaut mal vorbei!

Autor: Lesen... in vollen Zügen

Seit 20 Jahren arbeite ich als Buchhändlerin in München und seit 2017 gibt es nun "Lesen... in vollen Zügen". Hier möchte ich euch vorstellen, welche Bücher mich gerade bewegen. Meine Beträge verfasse ich im Plauderton, eben so, wie ich auch mit meinen Kunden im Laden ins Gespäch komme. Der Schwerpunkt liegt dabei auf aktueller deutsch- und englischsprachiger Literatur. Aber ich bin auch ein großer Fan von schönen Illustrationen und stelle deshalb regelmäßig Graphic Novels und spannende illustrierte Sachbücher vor. Zu meinen Lieblingsautoren gehören Haruki Murakami, Banana Yoshimoto und Amélie Nothomb. Außerdem mache ich mir immer wieder Gedanken zum Thema Leseverhalten in der Rubrik Mein Leben als Leser und plaudere aus dem Nähkästchen in Bekenntnisse einer Buchhändlerin. Wem jetzt aber die Züge bei "Lesen... in vollen Zügen" zu kurz kommen, der kann gerne bei In vollen Zügen nach… vorbei schauen. Hier berichte ich von meinen Zugreisen, den Büchern, die mich dabei begleiten, den Städten die ich besuche und natürlich auch von schönen Buchhandlungen, die es dort zu entdecken gibt.

8 Kommentare zu „Review: Der magische Adventskalender“

  1. Mensch! Ich wusste Doch, es kommt mir bekannt vor!
    Aber ich habe gedacht, es wäre vielleicht eine Neuauflage einer älteren Geschichte.
    Die Geschichten hört sich nett an, aber gefallen tun mir vor allem die Bilder. Denn wie Du schon schriebst, es ist gut, dass die vielleicht etwas süßes Geschichte diese blauschwarzen Bilder bekommen hat.
    Liebe Grüße
    Nina

    Gefällt 1 Person

    1. Ich finde es auch immer sehr spannend, wenn man nicht die üblichen Sachen macht, wie eben zuckersüße Weihnachtsbilder sondern in eine ganz andere Richtung geht.
      Wenn es dich übrigens interessiert, auf YouTube findet man den Werbespot, wenn man Telekom Weihnachten 2016 eingibt. 😉
      Liebe Grüße zurück,
      Andrea

      Gefällt 1 Person

  2. Ich dachte mir schon, dass ich die Geschichte irgendwoher kenne! 😀
    Ach, ich mag solche Weihnachtsbücher, die im ersten Moment vielleicht gar nicht so in die ganze Weihnachts-Schiene mit rot und gold und geschmückten Tannenbäumen passen. Das ist dann eine Art freudige Überraschung, weil man gar nicht richtig weiß, was einen erwartet. Das Buch landet sofort auf meiner Wunschliste – danke für den Tipp! ❤

    Liebste Grüße und dir ein schönes zweites Adventswochenende!
    Ida

    Gefällt 1 Person

  3. Ich mag sie gerne, die Adventsgeschichten, die auch mal aus dem üblichen Rahmen fallen und nichts mit pausbackigen Englein oder ähnlichem zu tun haben, daher spricht mich dieses Buch sehr an. Auch die Illustrationen gefallen mir, sie passen nach deiner Beschreibung des Inhalts wohl sehr gut zu der Geschichte, die so neugierig macht!
    Da freu ich mich jetzt sehr, daß ich am Gewinnspiel teilgenommen habe, schaun wir mal, lach!
    Liebe Grüße und ich wünsche dir, liebe Andrea, einen schönen und entspannten 2. Adventssonntag,
    Monika.

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